Wenn sich eine Türe schließt, öffnet sich eine andere – Werkstattgespräch zum offenen Arbeiten in Kita und Schule
- Standort: Café Mitte Weiden, Am Stockerhutpark 1 in 92637 Weiden
In jeder Einrichtung gibt es Rahmenbedingungen, die den Alltag vorgeben. Innerhalb dieses festen Rahmens ist meistens mehr Freiraum möglich als gedacht. Den Betreuungsalltag an den Bedürfnissen des einzelnen Kindes oder Jugendlichen zu orientieren, heißt nicht Chaos – Strukturen sind auch in der offenen Arbeit wichtig. Nur müssen nicht alle zu jeder Zeit mit allen anderen gemeinsam das Gleiche machen.
Wenn etwas geboten oder verboten ist, hat sich jemand Gedanken gemacht über das Warum. Wenn jemand etwas nicht möchte, gibt es bestenfalls – aber bei Weitem nicht immer – ein Alternativangebot. Kräftezehrende Auseinandersetzungen können so oftmals vermieden werden.
„Genau genommen hat Offene Arbeit kein Ziel, denn ein Ziel ist irgendwann erreicht. Man ist am Endpunkt angekommen. Zuweilen werde ich gefragt: Wie sieht das Ideal aus? Kann man das irgendwo betrachten? Nein, das kann man nicht.“ (Gerlinde Lil)
Aber wir können diese Fortbildung nutzen, um Ideen zu sammeln zu
• Grundlagen des offenen Arbeitens,
• Umsetzungsmöglichkeiten in Krippe, Kindergarten, Kinderhaus, Hort oder Schülerbetreuung und
• gelungenen Praxisbeispielen bzw. Stolpersteinen
sowie im fachlichen und persönlichen Austausch folgende Fragen zu klären:
• Auf welchen Stärken können wir aufbauen? Wo sehen wir Hindernisse?
• Wie weit wollen wir uns öffnen, damit alle an einem Strang ziehen können?
• Was ist bei uns umsetzbar?
Referent*innen